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Die Vorauswahl

Fit für die neue Partnerschaft?

Singles können tun und lassen, was sie wollen. Das ist schön, fördert aber auch Spleens und Schrullen. Und die vertragen sich nicht gut mit den Grundpfeilern einer guten Beziehung: Toleranz und Flexibilität. Unser neuer Ratgeber zeigt, wie Sie sich fit für ein neues Glück machen.

Fit für die neue Partnerschaft? © Fotolia

Erst mal das Positive: Als Single können Sie sich so richtig gehen lassen. Sie können den Abwasch Wochen stehen lassen, zwanzig Folgen "Desperate Housewives" hintereinander gucken, zwei Kilo Marshmallows essen und das ganze Wochenende im Ihrem Lieblingsjogginganzug auf dem Sofa rumliegen. Niemand wird sich daran stören. Wenn Sie aber eine neue Partnerschaft eingehen wollen, sollten Sie aufpassen, dass sich nicht zu viele Eigenheiten und Merkwürdigkeiten in Ihr Leben eingeschlichen haben. Das ist nicht schwierig: Wenn Sie Ihr Single-Ich ergründen, ein paar Regeln beachten und ein wenig trainieren, haben Sie gute Chancen, mit dem neuen Partner glücklich zu werden. Also los!

Machen Sie Selbstinventur

Egal, ob Sie frisch aus einer gescheiterten Beziehung kommen oder schon länger allein sind - bevor Sie sich auf die Suche nach der neuen Liebe begeben, sollten Sie eine Bestandsaufnahme machen. "Wichtig ist meine Einstellung zur mir und dem, was mir wichtig ist", sagt Parship-Psychologin Sabine Wery v. Limont. Denn ohne Selbsterkenntnis wird die Suche leicht zum Stochern im Nebel. Machen Sie sich also bewusst, wo Sie stehen und was Sie wollen. Stecken Ihre Gefühle noch in einer Beziehungssackgasse fest, sind Sie also nicht imstande, sich völlig Ihrer/Ihrem Ex zu lösen? Dann nehmen Sie sich lieber ein wenig Zeit für die Verarbeitung. Sind Sie dagegen bereit für etwas Neues? Dann geht es zum nächsten Schritt.

Misten Sie aus

Schon klar: Der Mensch ist kein Dachboden. Dennoch kann es von Zeit zu Zeit ganz sinnvoll sein, die eigenen Verhaltensweisen und Angewohnheiten zu überprüfen. Und dabei Überflüssiges auszumisten. Das gilt besonders, wenn ein Wechsel der Lebensumstände angestrebt wird. "Was nützt es mir, wenn ich alle mit meinen Eigenheiten vergraule", sagt Sabine Wery v. Limont. "Dann kann ich zwar selbst bestätigend sagen: 'Wusste ich doch, dass es keine für mich gibt'. Aber meinem eigentlichen Wunsch, einer Partnerschaft, bringt mich das nicht näher." Vergleichen Sie also einmal Ihr Single-Verhalten mit Ihrem Verhalten in Ihrer letzten Beziehung: Was hat sich geändert, seit Sie solo sind? Gehen Sie mehr aus? Hören nur noch Heavy Metal? Kaufen Sie teure Klamotten? Oder gar keine mehr? Sind Sie ordentlicher geworden? Oder lassen Sie sich gehen? Sind Sie kommunikativer? Oder zurückgezogener? Im nächsten Schritt sortieren Sie: Die Freiheiten, die Sie als Gewinn empfinden, die Eigenschaften, die Sie mögen, sollten Sie weiterentwickeln. Andere Verhaltensweisen können Sie sicherlich getrost über Bord werfen. Bei der Gewichtung ist es hilfreich, wenn Sie prüfen, was Sie selbst von einem potenziellen Partner erwarten.

Auf zum wahrhaftigen Profil!

Nun sind Sie sich selbst, Ihren Bedürfnissen, Ihren guten und vielleicht auch weniger guten Seiten nähergekommen. Und sind damit auf dem richtigen Weg: Selbsterkenntnis ist nämlich ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum erfolgreichen gayParship-Profil und speziell zum gelungenen "Ich über mich". In der Wirtschaft ist eine Marke erfolgreich, wenn sie zwei Merkmale erfüllt: Authentizität und "Credibility". Auch wenn Sie kein Konsumartikel sind, die Mechanismen sind ähnlich. Versuchen Sie also aus den gewonnenen Erkenntnissen ein Profil abzuleiten, das glaubwürdig und authentisch ist. "Mit der Selbstdarstellung ist es wie mit Schminke - zu dick aufgetragen, verliert sie die Wirkung", rät Sabine Wery v. Limont. Wenn Sie aber dicht an der Wahrheit und an sich selbst bleiben, steigern Sie Ihre Chancen auf einen langfristigen Erfolg. Trotz aller Wahrhaftigkeit sollten Sie aber nicht übertreiben: Absolute Ehrlichkeit à la "die andere soll sofort alles von mir wissen" kommt meist nicht gut an. Und ein paar Ihrer guten Seiten sollten Sie sich auch für das persönliche Gespräch aufbewahren. Es ist wie im Kartenspiel: Ein später Trumpf macht sich gut!

Zuletzt ein Trainingsprogramm: Flexibilität und Toleranz

Wir sind fast am Ende mit dem kleinen Persönlichkeits-Tuning - doch der vielleicht schwierigste und wichtigste Part fehlt noch. Zu einer erfolgreichen Partnerschaft gehören nämlich zwei Eigenschaften, die sich im Single-Leben ganz hinten anstellen müssen: Flexibilität und Toleranz. "Nach längeren Single-Phasen ist es eine ziemliche Umstellung, wenn man sich plötzlich auf Absprachen und Kompromisse einlassen muss", sagt Parship-Psychologin Wery v. Limont. Nichtsdestotrotz sind dies Grundpfeiler einer Beziehung. Sicherlich: Eine 180-Grad-Wende erwartet niemand von Ihnen. Doch ohne eigene Flexibilität und Toleranz dem anderen gegenüber wird das Miteinander schwierig. Es kann also nicht schaden, schon im Vorfeld ein wenig zu trainieren. Fangen Sie einfach bei der Familie und Freunden an. Stört es Sie wirklich, dass Ihre beste Freundin nahezu ununterbrochen von ihrem Job erzählt? Können Sie das tolerieren? Vielleicht sogar darauf reagieren, indem Sie Ihrerseits erzählen, was Ihnen auf der Seele brennt? Solche kleinen Lektionen werden Ihr Partner-Ich trainieren und Ihnen gleichzeitig zeigen, wo Ihre Grenzen sind.

Aufgeräumt in die Partnerschaft

Nun ist das Single-Monster in Ihnen besiegt, und Sie sind bestens vorbereitet auf das erste Treffen. Und für die Messies unter uns: Beim ersten Date in der eigenen Wohnung kann es - Authentizität hin, Glaubwürdigkeit her - ganz gut sein, die Pizzareste vom Sofa zu saugen!

Martin Schaefer/Parship

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