"Ich möchte anderen Mitgliedern gern sagen, dass sie nicht zu früh aufgeben sollten. Bei mir hat es erst nach dem dritten Halbjahr gefunkt. Dafür habe ich jetzt aber auch wirklich die Partnerin gefunden, die meinen doch sehr hohen Ansprüchen an Werten und Menschlichkeit entspricht, ich bin sehr glücklich." T. (48), Lehrerin
"Wenn man nach einer oder zwei kurzen Mails die Absage erhält mit der Begründung 'Ich glaube, wir passen nicht zusammen' oder wenn man nach einer Fotofreigabe keine Reaktion mehr erhält, sollte man sich vor Augen führen: Der andere hatte recht! Denn jemand, der meint, dich anhand von ein paar Zeilen oder gar anhand von Fotos beurteilen zu können, passt wirklich nicht zu dir - wenn du selber offen und unvoreingenommen genug bist, um zu wissen, dass ein paar Zeilen und max. drei Fotos in aller Regel gar nicht verraten, wer zusammenpasst und wer nicht." A. (30), Jurist
"Wahrscheinlich ist es ja nur gut gemeint, wenn jemand sein Desinteresse an einem Kontakt damit begründen, sie hätten gerade eben ihre Traumpartnerin gefunden und sei nur noch daran, ihre Zelte sauber abzubrechen. Wenn ihr Profil dann aber verrät, dass sie sich über Wochen weiterhin täglich einloggt, dann kommt man sich schon etwas veralbert vor. Darum, meine Lieben: Keine Bange. Immer schön raus mit der Sprache. Macht ja nichts, wenn das Interesse nicht gegenseitig ist. Wir können so etwas verkraften (und sonst wenden wir uns an Mutti ;-)). Eine ehrliche und klare Absage ist allemal besser als ein glasklarer Schwindel." Martina (34), Juristin
"Nach einem mehrwöchigen Kontakt mit etlichen Mails, einem Supertreffen (aus beider Sicht), mehreren intensiven Telefongesprächen mit Verabredungsplänen schuldet man dem Partner, besonders auf explizite Anfrage, eine ehrliche Antwort, warum man den Kontakt plötzlich beenden möchte. Totstellen und hingemurmelte Antworten wie 'Ich brauche Zeit ... wir bleiben in Kontakt ...' sind in diesem Stadium verletzend. Wer den Mut nicht hat, im Gespräch ehrlich zu sein, sollte wenigstens das Postfach für eine Antwort nutzen!" L. (51), Lehrer
"Vor gayParship war mir gar nicht klar, wie wenig viele Frauen mit Absagen umgehen können, ganz egal wie charmant oder schonend sie verpackt sind. Die Anonymität macht es einigen offenbar leichter, ihre echten Gefühle zu zeigen und die guten Manieren zu vergessen. Ein bisschen dickfellig muss man da also werden ..." C. (42), Unternehmensberaterin
"Nicht verzweifeln, lieber Suchende, durch jeden 'Misserfolg' lernt man dazu und weiß mehr, was man will/braucht. Ich habe bei gayParship meinen besten Freund kennen gelernt, und das ist viel wert." Fred (33), Verkaufsinnendienst
"Ich habe bereits mehrfach einen 'Abschied' entgegennehmen müssen mit immer der gleichen Begründung: Ich sei eine attraktive Frau, aber sie hätten gerade dieses Wochenende eine andere kennengelernt, mit der sie eine gemeinsame Zukunft testen wollen. Das kann ich einfach nicht mehr ernst nehmen. Darf eine attraktive Frau keine Partnerin suchen? Wenn Ihr schon lügen müsst, dann bitte mit etwas mehr Phantasie ..." Tony (45), Teamleiterin
"Bei Gesprächen mit anderen Suchenden stellte sich immer wieder heraus: Jeder schimpft auf den anderen, mit Vorurteilen bestückt und diese auch immer auf das nächste neue Gegenüber projizierend ... ein teuflischer Kreislauf. Ein neuer Kontaktpartner kann doch nichts dafür, wenn seine Vorgänger nicht der Hit waren." Ingo (50), Kaufmann
"Als Anfängerin bei der Online-Partnersuche war ich über vieles verwundert: Abschiede ohne ersichtlichen Grund, 'Nichtmelder', einzelne unverschämte Nachrichten. Das ist halt wie im richtigen Leben, es gibt alles. Ich hatte damit aber nicht wirklich gerechnet. Mit der Zeit bin ich schlauer geworden, nehme all das gelassen und schaue näher und weniger hin. Ich lese die Profile genauer, habe weniger Kontakte - Entschleunigen hilft. Tipp für alle Suchenden: Wir wollen ja nur eine ..." Martina (47), Lehrerin
"Liebe Singles, es kommt vor, dass nach einer oder mehreren Mails Euer Gegenüber nicht mehr zurückschreibt. Versucht dann, ihm nicht nachzulaufen, denn Ihr habt es nicht nötig, Eure Würde herabzusetzen. Startet noch einen Versuch, und wenn dann keine Antwort kommt, lasst es bleiben, denn derjenige, der den Kontakt einfach abbricht, besitzt zu wenig Anstand und Grösse für Euch." Christian (23), Sicherheitsangestellter
"Meine Bitte an alle: Seid ehrlich! Lieber eine Absage mit ein paar netten Worten, als einfach keine Antwort mehr zu geben. Leider gab es Leute, die mich mit der Kontaktanfrage gebeten haben, das Foto freizugeben, ihr eigenes aber nicht freigegeben und danach einfach nicht mehr geschrieben haben." S. (29), kaufmännische Angestellte
"Auch Männer sollten Fairness zeigen, was die Absage einer Anfrage angeht oder gerade bei schon bestehendem Kontakt. Ein einfacher Abschied ist schon hart. Es geht auch anders. Auch in diesem Medium sind bestimmt Gefühle bei dem einen oder anderen vorhanden ..." Jens (31), Schreiner
"Auf eine persönlich und nett formulierte Kontaktanfrage in eine Nachbarmetropole bekam ich als Antwort ohne Anrede- oder Grussformel: 'Berlin? Was soll das!' Wie uncharmant! Ich selbst versetze mich beim Antworten in die Perspektive meines Gegenübers und frage mich auch, welche Art der Absage ich selbst am ehesten annehmen kann. Am besten finde ich freundliche und respektvolle Ich-Botschaften, in denen man seine anderen Bedürfnisse kommuniziert. Beispiel: 'Ich wünsche mir eine Partnerschaft in meiner Heimatstadt, da es mir wichtig ist, einen gemeinsamen Alltag zu leben." Sabine (42), Redakteurin
"Das Wichtigste auf der Suche ist nach meiner Erfahrung: Nicht aufgeben und nicht zu schnell aus Ermangelung an Erfolgserlebnissen Kompromisse eingehen. Das führt nämlich auch am Ziel vorbei und bewirkt langfristig Unglück." P. (50), Komponist
"Viele der Erfolgsstorys erwecken den Eindruck, man finde entweder den Partner fürs Leben unter den ersten drei Kontakten oder niemals. In meiner privaten Statistik, zusammengetragen unter den inzwischen vielen gayPARSHIP-Bekannten, ist das bei niemandem so der Fall gewesen. Vielleicht berichten diese Glückspilze einfach überproportional häufig über ihren Erfolg an gayPARSHIP. Wie man an unserem Beispiel sieht, kann jedoch auch der 37., die 51. oder die 122. der Richtige sein." Malina (35), Autorin, und Ulrike (38), Mathematikerin
"Liebe Männer, bitte nehmt euch die Zeit für ein paar nette Absage-Zeilen, wenn ihr kontaktiert werdet, aber nicht interessiert seid! Es ist wirklich schwer, sich daran zu gewöhnen, wortlos 'deaktiviert' zu werden oder keine Resonanz zu bekommen, wenn man sich schon mal ein Herz gefasst und geschrieben hat." Norbert (41), Grafikdesigner
"Ablehnung trifft einen beim Online-Dating oft härter als im wirklichen Leben, weil man recht schnell viel von sich preisgibt. Oft haben die Kandidaten aber ganz andere Probleme, und ihre Zurückweisung hat nichts mit meinem Aussehen/meinen Einstellungen/meinem Charakter/meinem Anhang/meinem Wohnort zu tun. Nicht entmutigen lassen, sondern weitermachen." Malina (35), Autorin
"Es lohnt sich ungemein, Geduld zu haben - ich bin erst am Ende meiner gayPARSHIP-Zeit auf SIE aufmerksam geworden." K. (42), Managementassistentin
"Einen Kontakt ohne jede Begründung abzubrechen führt oft dazu, dass man an sich selbst noch mehr zweifelt, als das hier jeder ohnehin schon tut. Anstand und Respekt gegenüber dem anderen sollten selbstverständlich sein." Michael (38), Grafiker
"Sicherlich ist es ein Leichtes, eine Kontaktanfrage nicht zu beantworten, sondern kommentarlos zu deaktivieren. Das Gegenüber empfindet es aber durchaus als kleine Ohrfeige. Das geht auch anders. Auch nach einem Treffen und nach einem Telefonkontakt habe ich nett, aber wie ich glaube ohne den anderen zu verletzen, einen Korb gegeben, das gehört ja bei der Partnersuche dazu. Der Erste kann nicht der Volltreffer sein, wir sind ja auch nicht alle Lottomillionäre." M. (48), Zahnärztin
"Was tun, wenn bei einer Absage nachgehakt wird: 'Woran lag's?' Ist es dann nicht meine Pflicht, zu sagen, dass er auf dem Foto viel zu dick war oder dass mir ihr Parfüm 'gestunken' hat? Nein! Wer seine Schwächen kennt, kann sich selbst erklären, was es sein könnte. Wer gewisse Dinge nicht weiss, sollte sie von einem guten Freund erfahren. Für Flirtpartner gilt: Äusserlichkeiten sind einem vor allem aufgefallen, weil es sowieso nicht passte. Der eigene Eindruck ist viel zu subjektiv, um ihn zum Massstab zu erheben. Also: '... ich erlaube mir kein Urteil, weil wir uns viel zu kurz kennen. Es ist einfach eine Frage der Chemie, die nicht für das richtige Prickeln gesorgt hat.'" Boris (34), Mediengestalter