"20 Jahre meines Lebens habe ich höchst freudvoll mit vielen Frauen verbracht, One-Night-Stands, Affären, Verhältnisse und 2-Jahres-Beziehungen gelebt. Ein erfülltes Sexualleben, bei dem ich 'mein Ding. machen konnte. In diesen Jahrzehnten hatte ich nicht das Bedürfnis nach einer langfristigen Beziehung. Nach meinem 40. Geburtstag änderte sich das. Wenn ich mit 70 auf mein Leben zurückblicken würde, würde es mir nicht armselig erscheinen, keine große Liebe gelebt zu haben? So reifte in mir der Herzenswunsch nach einer großen Liebe. Im Juli meldete ich mich bei Parship an; mir gefiel das System und ich finde es bis heute brillant.
Als Beamtin zähle ich zur Gattung 'Spießerin by nature. und ging die Suche typbedingt systematisch an. Gedanklich plante ich ein Jahr ein, um meine große Liebe zu finden - wobei auch zwei oder fünf Jahre okay gewesen wären. Täglich nahm ich mir ca. eine Stunde Zeit für Parship. Systematisch nach Matching-Punkten schrieb ich Frauen an, deren Profil mich ansprach. Auf Nachrichten antwortete ich zuverlässig und zeitnah. Beim Schriftwechsel war ich offen, interessiert, positiv und aufgeschlossen. Ich hatte mindestens 30 Mail-Kontakte und bestimmt 20 Erstkontakt-Telefonate, und ich habe sechs Frauen getroffen - nach den ersten drei Treffen entschied ich, dass ich die Frau nicht treffen muss, wenn der Mail-Kontakt oder die Telefonate ganz nett sind: 'Ganz nett. reicht für die große Liebe nicht.
Manuela schrieb ich an Weihnachten an, und es entwickelte sich ein täglicher Mail-Austausch mit so langen Mails, dass die 8.000 Zeichen nicht ausreichten. Telefonieren konnten wir nicht, weil ich zu dieser Zeit im Urlaub war. Sobald ich zurück in Hamburg war, fuhr Manuela in Urlaub und hatte keinen Netzzugang. Wir setzten unseren Kontakt via Handy fort. Auf meine Frage, ob und wann wir uns treffen wollen, meinte sie: 'Na, so früh wie möglich.' Also das erste Wochenende nach ihrem Urlaub. Bis dahin telefonierten wir täglich mehrere Stunden. Als ich in Berlin in ihrem Treppenhaus auf dem letzten Treppenabsatz stand und sie die Tür öffnete, taumelte ich zurück und wäre beinahe die Treppen runtergefallen. 'Ich fahre sofort zurück', schoss es mir durch den Kopf, 'Die Frau ist viel zu schön für mich'. Weil ich dringend auf die Toilette musste, ging ich doch in ihre Wohnung. Wir sind dann zum Alexanderplatz gefahren, zum Shoppen ins 'Alexa' gegangen und tranken etwas im Drehrestaurant des Fernsehturms. Als sie mir dort die Gebäude Berlins von oben zeigte, war's um mich geschehen.
Das war vor drei Monaten. Seitdem verbringen wir gemeinsam die viel zu kurzen Wochenenden entweder in Berlin oder in Hamburg und planen für eine gemeinsame Zukunft; Manuela hat eine Arbeit in Hamburg in Aussicht, für mich ist eine Versetzung nach Berlin möglich. Mich beschäftigt derzeit, ob ich lieber in Hamburg oder in Berlin leben möchte. Überhaupt beschäftigen mich ganz praktische Sachen dieser Tage ... erste Erfahrungen mit Fleurop-Blumengrüßen, Fotos von Manuela in meiner Wohnung aufhängen, ihre hinreißenden Postkarten zu einer Collage zusammenstellen, nach einer Drei-Zimmer-Wohnung in Hamburg und/oder in Berlin suchen ...
Ich glaube, wenn man sich ernsthaft eine Liebe und eine schöne Beziehung wünscht, also eine Partnerin, die einem nach dem Herzen greift und die zu einem passt, dann ist das Parship-Prinzip ein höchst erfolgversprechender Weg und diese Matching-Punkte sind ein sehr guter Wegweiser zur Richtigen. Auch gilt, glaube ich, dass man sich seine Wünsche gut überlegen soll; sie haben die Tendenz, in Erfüllung zu gehen. Persönlich war ich mir von Anfang an sicher, mit Parship die Frau meines Herzens zu finden, ich wusste nur nicht, wie lange es dauern wird."
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